Mainz

Universitäts- und Medienstadt mit 2000-jähriger Geschichte
 

Die rheinland-pfälzische Landeshauptstadt liegt am Rhein gegenüber der Mainmündung. Die Stadt ist bekannt für ihre über 2.000-jährige Geschichte, den Mainzer Dom, Johannes Gutenberg und die Mainzer Fastnacht

Außerdem gilt Mainz als Weinstadt und Medienstandort; dort sitzen unter anderem das ZDF und die Johannes-Gutenberg-Universität.

Gerade die Mischung aus römischen, mittelalterlichen und modernen Spuren macht den Reiz aus.

Mainz ist eine traditionsreiche, lebendige Stadt, in der Weinbau, Genusskultur und städtisches Leben eng zusammengehören.

 

Die Mainzer Stadtteile sind sehr unterschiedlich und reichen von der historischen Altstadt mit Dom und Fachwerk bis zu eher grünen, wohnorientierten Vierteln. 

Die Altstadt ist historisch, touristisch geprägt, mit engen Gassen und vielen Sehenswürdigkeiten, 

während die Neustadt lebendig und urban ist, mit vielen Cafés, Gastronomie und Kulturangeboten.

Die Oberstadt ist gemischt, mit Wohngebieten und wichtigen Einrichtungen.

Gonsenheim, Finthen, Drais und Ebersheim: sind eher wohnlich und teils dörflicher geprägt, 

oft mit viel Grün. 
Hechtsheim, Bretzenheim, Mombach und Weisenau größere Stadtteile mit Wohnen, 
Gewerbe und guter Anbindung. 

 

Die Stadtverwaltung Mainz ist dezentral in 15 Ortsverwaltungen gegliedert. 
Diese Stadtteilbüros sind für wohnortnahe Angelegenheiten - wie An- und 
Ummeldungen, die Beantragung von Ausweisen oder Beglaubigungen - zuständig. 
Die Hauptverwaltung ("Stadthaus") befindet sich zentral in der Großen Bleiche 46/Löwenhofstraße

Wohnen in Mainz

Mainz bietet eine breite Palette an Wohnmöglichkeiten, von städtischen Mietwohnungen über Studentenwohnheime bis hin zu Wohnbaugesellschaften.

Studieren in Mainz

Es gibt mehrere Hochschulen; was Mainz zu einer lebendigen Studierendenstadt mit vielen Studienmöglichkeiten macht.

Ausgehen

In Mainz kann man abends je nach Stimmung zwischen Bars, Kneipen, Clubs und Kultur-Events wählen. Die Stadt listet eine ganze Reihe etablierter Clubs, und unter der Woche gibt es auch 
feste Formate wie Studinight mit freiem Eintritt in vielen Clubs. 

Die drei großen Mainzer Volksfeste

Mainzer Fastnacht: das große traditionelle Karnevalsfest der Stadt


Mainzer Johannisnacht: findet jedes Jahr rund um den 24. Juni statt


Mainzer Weinmarkt: jährlich im Spätsommer im Stadtpark, mit Wein, Musik und Künstlermarkt

Weinstadt Mainz

Die Stadt hat eine sehr lange Weinkultur und wird auch als Weinhauptstadt Deutschlands bezeichnet. Der Weinbau in und um Mainz reicht bis in die Römerzeit zurück.

 

Es gibt mehrere Weinfeste im Jahreslauf, darunter den Mainzer Weinmarkt im August und September sowie die Mainzer Weintage im Frühjahr.


Mainz ist Sitz des Deutschen Wein-Instituts und Mitglied im Netzwerk Great Wine Capitals.
 

Für Gäste sind die Mainzer Weinberge und die Aussichtspunkte rund um die Stadt besonders attraktiv. Dazu kommt die Verbindung von Wein, Altstadt, Rhein und Fastnacht, was Mainz als Reiseziel sehr vielseitig macht.

Die Mainzer Fassenacht

... ist die berühmte fünfte Jahreszeit in Mainz und eines der traditionsreichsten Karnevals-ereignisse im deutschsprachigen Raum. Sie verbindet ausgelassene Straßenfeste mit
Saalsitzungen, politischem Spott und viel Humor

Der Mainzer Wochenmarkt

... findet dreimal wöchentlich rund ums Jahr auf den Domplätzen in der Mainzer Innenstadt 
statt: dienstags, freitags und samstags jeweils von 7 bis 14 Uhr. 

 

Er gilt als einer der ältesten und schönsten Wochenmärkte Deutschlands und bietet vor allem regionale, frische Lebensmittel sowie Spezialitäten. Das Angebot umfasst unter anderem 
Obst, Gemüse, Brot, Käse, Fleisch, Wurst, Fisch, Honig, Gewürze, Kaffee, Wein und Blumen; in der Hochsaison kommen zusätzlich saisonale Stände dazu. 

 

Der Markt liegt zentral rund um den Dom und ist gut zu Fuß erreichbar.

 

Ein besonderes Extra ist das Mainzer Marktfrühstück: 
mit Weck, Worscht und Woi von Mainzer Winzern.

Der Markt ist zentral gelegen und auch für Rollstuhlfahrer:innen gut zugänglich. 

Der Mainzer Dom St. Martin

... zählt zu den bedeutendsten romanischen Kirchenbauten Deutschlands und prägt seit über 1.000 Jahren das Stadtbild der rheinland-pfälzischen Landeshauptstadt. 


Mit seinen markanten roten Sandsteinmauern und den eindrucksvollen Türmen ist er nicht nur ein architektonisches Wahrzeichen, sondern auch ein lebendiger Ort des Glaubens und der Geschichte. 


Im Inneren erwarten Besucher kunstvolle Grabdenkmäler, prachtvolle Altäre und eine besondere Atmosphäre, die die lange Tradition des Bistums Mainz eindrucksvoll erlebbar macht. 

Die Mainzer Museen

Mainz hat eine sehr dichte Museumslandschaft mit Schwerpunkten auf Druckgeschichte, 
Stadtgeschichte, Religion, Naturkunde und Karneval.

Sehenswürdigkeiten abseits des Doms

Hier lohnt sich vor allem die Altstadt mit ihren historischen Plätzen, Museen und Rheinblicken. 

 

Besonders sehenswert sind das Gutenberg-Museum, der Markt mit Marktbrunnen und Heunensäule, die Zitadelle sowie die Rheinpromenade und der Kirschgarten.


Gutenberg-Museum: 

Ein zentrales Museum zur Geschichte des Buchdrucks und Johannes Gutenbergs in der Altstadt. 


Marktplatz und Marktbrunnen: 

Der historische Platz ist ein guter Ort für Stadtgefühl, Märkte und Cafépausen; der Marktbrunnen stammt aus dem 16. Jahrhundert.


Heunensäule: 

Eine markante Sandsteinsäule auf dem Marktplatz.


Zitadelle: 

Eine der bedeutendsten historischen Anlagen der Stadt mit Museen und schönen Ausblicken über Mainz. 


Kirschgarten: 

Ein besonders hübscher Altstadtplatz mit restaurierten Fachwerkhäusern, der wie ein kleines Zeitfenster wirkt.


Rheinpromenade: 

Ideal für einen Spaziergang am Wasser, mit schönem Blick auf den Rhein und die Stadt. 


St. Stephan: 

Bekannt für die Chagall-Fenster und als ruhiger, atmosphärischer Ort abseits des Doms


Für Besucher:innen, die nicht nur den Dom sehen wollen, ist Mainz vor allem eine Stadt der kleinen Entdeckungen: verwinkelte Gassen, historische Plätze und Orte mit viel Erzählsubstanz. 

Das Besondere an den rechtsrheinischen AKK-Vororten Amöneburg, Kastel und Kostheim ist ihre Doppelzugehörigkeit: Sie sind ehemalige Mainzer Vororte, werden seit 1945 aber von Wiesbaden verwaltet und tragen dennoch bis heute „Mainz“ im Namen. Außerdem verbinden sie eine starke historische Identität, römische Spuren, lebendige Vereinskultur und teils  sehr eigene Verwaltungsdetails wie unterschiedliche Vorwahlen und Versorgungsstrukturen. 

Auflage 1/2026

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